Vata

Die gefässlose Oberhaut dient vor allem als Schutzschicht, und das Vata ist in ihr besonders stark ausgeprägt. An ihrer Beschaffenheit erkennen wir die Ausprägung unseres Vata-Doshas.
Vata-Konstitutionstypen haben normalerweise eine zarte und feinporige Haut. Ist das Vata aus dem Gleichgewicht geraten, so spiegelt sich das ebenfalls deutlich in der Haut wider. Bei Stress und innerem Ungleichgewicht reagiert der Köper häufig mit trockener, rauher und schuppiger Haut.

Reife Haut neigt zu Trockenheit und Fältchen, besonders in der Hals-, Augen- und Mundpartie. Das Bindegewebe speichert immer weniger Feuchtigkeit und die Haut verliert ihre Elastizität.

Hier wirkt das rein pflanzliche Akazien-Kollagen wahre Wunder. In Kombination mit der reichhaltigen und nährenden Shea Butter und Aloe Vera baut es die Haut wieder auf, macht sie prall und strahlend.

Pitta

Pitta zeigt seinen Wirkungsbereich überwiegend in der mittleren Hautschicht, der Lederhaut. Hier werden die neuen Hautzellen gebildet und Pitta steuert die Duchblutung, den Zellstoffwechsel und den Wärmehaushalt mit seiner Schweissbildung. Wir erkennen das Pitta in der Haut an der Wärme und der gelegentlichen Rötung. Je mehr Pitta wir haben, um so schneller reagiert die Haut mit diesen Symptomen auf innere und äussere Faktoren. Im allgemeinen verfügen Pitta-Typen über eine gut durchblutete Haut. Oft neigt dieser Typ zu allergischen Hautreaktionen, Sonnenempfindlichkeit und Hautunreinheiten.

Typische Symptome der sensiblen Haut sind: Spannungsgefühle, Reizungen und Rötungen. Die sensible Haut ist von Natur aus sehr zart und hat eine extrem dünne Hornschicht. Die Durchblutung der Kapillargefässe ist in der Regel stark angeregt, da das Element Feuer im Körper des Pitta-Menschen überwiegt. Durch mehr innere Ruhe und die richtige Pflege wird sich auch der Hautzustand verbessern und stabilisieren.

Kapha

Das Unterhautfettgewebe und der Flüssigkeitshaushalt sind Ausdruck des Kapha-Prinzips in unserer Haut. Je stärker das Unterhautfettgewebe ausgeprägt ist, um so mehr Kapha haben wir in unserer Konstitution verankert. Kapha-Typen verfügen normalerweise über eine gut gepolsterte und robuste Haut, welche widerstandsfähig, gut durchfeuchtet und leicht fettig ist. Wenn Kapha aus dem Gleichgewicht geraten ist, so wird die Haut fettig und blass; es können sich Pusteln, Akne und Hautpilze bilden.

Die Talgdrüsen produzieren zu viel Fett, was aber auch Vorteile hat: Die Haut bleibt länger glatt, Umwelteinflüsse bringen sie nicht so schnell aus dem Gleichgewicht und Fältchen lassen lange auf sich warten. Leider versuchen viele BesitzerInnen einer öligen Haut, den glänzenden Film mit scharfen Reinigungsmitteln zu entfernen, erreichen aber genau das Gegenteil. Die Haut reagiert mit verstärkter Talgproduktion, um das Fettdefizit auszugleichen. Überschüssiger Talg und Hornzellen verstopfen die Poren und das Hautfett kann nicht abfließen. Kommt eine Entzündung hinzu, entstehen lästige Pickel. Diesen Teufelskreis kann nur konsequente Pflege durchbrechen.